# Abschaffung von ISK-Bruchbeträgen bei Zahlungen und Rückerstattungen

Mehrere Kartennetzwerke (z.&nbsp;B. Visa, Mastercard) haben ihre Anforderungen für Zahlungen in Isländischen Kronen (ISK) geändert und lassen ab dem 14.&nbsp;April&nbsp;2023 nur noch ganze Beträge zu. So wird beispielsweise eine Zahlung in Höhe von 40,10&nbsp;ISK nicht akzeptiert, sondern es muss ein ganzer Betrag wie 40,00&nbsp;ISK oder 41,00&nbsp;ISK sein.
Wenn Sie in der Vergangenheit ISK-Zahlungen mit Ihrem Stripe-Konto erstellt haben, müssen Sie Ihre Integration und Preislisten so aktualisieren, dass sie nur noch ganze Beträge enthalten.
Seit dem 14.&nbsp;April&nbsp;2023 erzwingt die Stripe-API, dass alle ISK-Beträge als ein Vielfaches von&nbsp;100 angegeben werden. Nach diesem Datum führt jeder Versuch, einen Bruchbetrag in ISK einzugeben, zu folgender Antwort:
```
400 invalid_charge_amount_no_decimal_compatible: Invalid amount. 
Currency ISK has become effectively zero-decimal and charged amounts must be evenly divisible by 100. 
See https://stripe.com/docs/currencies#special-cases for more information.
```
Alle Produkte und Preise in ISK müssen als ganze Beträge angegeben werden, ebenso wie alle Verweise auf diese Beträge in Ihren Abonnements, Rechnungen, Zahlungslinks und beim Bezahlvorgang.
ISK bleibt in der Stripe-API eine Währung mit zwei Dezimalstellen und ein ISK-Betrag von `100` steht weiterhin für 1&nbsp;ISK.
**Rückerstattungen**
Nach dem 14.&nbsp;April&nbsp;2023 führen Rückerstattungen von Zahlungen eines Bruchbetrags in ISK ebenfalls zur Antwort `invalid_charge_amount_no_decimal_compatible`. Als Problemumgehung können Sie einen Teilbetrag erstatten, beispielsweise den Erstattungsbetrag, der auf die nächstniedrigere ganze isländische Krone abgerundet wurde. Möglicherweise ist es für Sie einfacher, Rückerstattungen bei Bedarf manuell über das Stripe-Dashboard zu erstellen, anstatt in Ihre Integration einzubinden.